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KrimiDinner

Hinterhalt im Hinterwald – ein Hinterwälder KrimiDinner

Ein festliches Drei-Gänge-Menü, eine Hochzeit im Schwarzwald – Welten treffen aufeinander und Spannungen sind nicht zu übersehen. Beim **Hinterhalt im Hinterwald** verweben sich Spannung und Humor, Genuss und regionale Produkte zu einem unvergleichlichen Krimi-Dinner-Abend. Die Geschichte entspinnt sich mitten im Gastraum, gerätselt wird bis zum Schluss.

Im Mittelpunkt stehen die Hinterwälder Rinder und die Menschen, die mit ihnen leben und arbeiten. Der Krimi erzählt von Dorfleben, Landwirtschaft und den großen Fragen hinter kleinen Höfen. Die Charaktere und ihre Geschichten sind frei erfunden – nicht von einem einzelnen Autor, sondern von den Mitspielern selbst, übrigens.

Ein Abend voller überraschender Wendungen, regionaler Geschichten und echter Schwarzwälder Charaktere – zum Genießen, Miträtseln und Schmunzeln.

Bilder: © Jennifer Rohrbacher

Was ist ein KrimiDinner?

Ein KrimiDinner ist ein Dinner mit Krimi. Es findet in verschiedenen Restaurants statt. Für die Gäste gibt´s ein 3-Gänge-Menü, und zwischen den Gängen wird Theater gespielt. Die Schauspieler bewegen sich zwischen den Tischen und spielen eine Geschichte, in der es – wie bei Krimis so üblich – um einen Mordfall geht.

Warum ein Hinterwälder KrimiDinner?

Ja, warum denn eigentlich kein Hinterwälder KrimiDinner?

Im Herbst 2025 trafen sich

Len Shirts und Franziska Braegger, Theatermenschen aus Freiburg
Katja Brudermann, Mit-Autorin des im Herbst 2025 erschienenen Buchs „Hinterwälder – Landschaftspfleger, Nutztiere & ein Stück Schwarzwald“,
– und Antonia Wetzel, Hinterwälder Bäuerin und Protagonistin in besagtem Buch aus Aitern-Rollsbach

weil sie Lust hatten, die Hinterwälder Rinder – eine zähe, intelligente, ideal an die Steilhänge des Südschwarzwaldes angepasste, aber vom Aussterben bedrohte Rasse – etwas mehr in den Blickpunkt der Menschen vor Ort zu rücken.

Die Landwirte – ihre Tiere, ihre Themen, ihre Proteste… werden in den Medien ja schon immer wieder erwähnt. Oft werden dabei hoch technisierte Großbetriebe mit kleinen Bergbauernhöfen in einen Topf geworfen. Das wird der Vielfalt der Lebensmittelerzeugung nicht gerecht.
Dank dem Schwarzwaldverein und dem Kulturbüro Aller.Land als unverzichtbare Kooperationspartner wurden unsere Ideen konkreter und schließlich praxistauglich.

So ein KrimiDinner, eine spannende, witzige, und doch auch zum Nachdenken anregende Geschichte, erfunden und gespielt von einer Gruppe motivierter Menschen aus der Landwirtschaft und aus anderen Berufen… das schien allen Beteiligten ein gelungenes Vehikel, um die Themen, die uns am Herzen liegen, mal ganz anders als gewohnt zu bewegen und zu zeigen.

Hinterhalt im Hinterwald – worum geht’s?

Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine 10köpfige Hinterwälder Milchviehherde. Sie wird umsorgt von Rosi Penelope Knoblauch, leidenschaftliche Bäuerin aus dem Schwarzwalddorf Drombach und Mutter von Anton Knoblauch, auf dessen Hochzeitsfest das KrimiDinner spielt. Ausgerechnet aus einer Berliner Investmentbänker-Familie stammt die Schwiegertochter in Spe. So treffen auf dem Hochzeitsfest Welten aufeinander, und zwischen höflichen Smalltalks und eifrigem Anstoßen braut sich so manches zusammen…

Die Mutter der Braut, die Karrierefrau Cinderella von Anderstern, ist alles andere als glücklich über das neue Umfeld ihrer geliebten Jaqueline. Wie weit wird sie gehen in ihrem Ansinnen, Drombach so weit aufzumotzen, dass es ihren Vorstellungen eines zivilisierten Ortes entspricht?

Zumindest ist offensichtlich Kapital vorhanden – mit nur ein paar kleinen Zugeständnissen hinsichtlich seiner Werte und Traditionen wittert Bürgermeister Heinrich Baumeister seine Chance, die chronisch leere Gemeindekasse endlich wieder aufzufüllen. Das könnte doch so einfach sein, wenn da nicht jeder der Hochzeitsgäste seine ganz eigene Sicht auf die Dinge hätte und diese auch auf seine Weise zum Ausdruck brächte…

Man darf also gespannt sein bis zur letzten Minute: Wo bleibt eigentlich das Brautpaar? Und was verschwindet hier noch alles auf unerklärliche Weise? Wer hat den toten ????? zu verantworten. Und vor allem: Was wird aus Drombach und den Hinterwäldern?

Hinterhalt im Hinterwald – die Crew stellt sich vor

Len Shirts und Franziska Braegger leiten seit unübersichtlich langer Zeit das Theater R.A.B. in Freiburg und haben schon unzählige Theaterstücke entwickelt. Für ihre Stücke wählen sie gesellschaftlich relevante Themen aus und arbeiten gerne mit Menschen aus unterschiedlichen Berufen zusammen. Die Kompetenz und Lebenserfahrung der Hinterwälder-Bauern im Südschwarzwald haben sie besonders beeindruckt, und dementsprechend sind sie mit Feuereifer dabei, diese im KrimiDinner zum Strahlen zu bringen. Sie bündeln die Ideen aus der Gruppe und fügen sie auf magische Weise zu einer schlüssigen Geschichte zusammen. Sie führen Regie, machen immer wieder Mut, auch an skurrilen Ideen dranzubleiben, und nicht zuletzt tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die Proben fürs KrimiDinner allen Beteiligten richtig viel Spaß machen.

Antonia Wetzel hat selbst eine 9köpfige Hinterwälder Milchviehherde und alle Hände voll zu tun, den eigenen Betrieb am Laufen zu halten und sich zusätzlich bei der Organisation des KrimiDinners einzubringen und ihre Rolle einzustudieren.
Auf der Bühne dasselbe zu spielen, was man im Alltag macht, wäre ja langweilig. Im KrimiDinner ist Antonia Wetzel als Brautmutter und geldverliebte Investmentbänkerin Cinderella von Anderstern zu erleben.

Katja Brudermann hat als Agraringenieurin und freie Journalistin Einblicke in unzählige Bauernhöfe bekommen. Durch ihre Beteiligung am Buch „Hinterwälder – Landschaftspfleger, Nutztiere & ein Stück Schwarzwald“ sind ihr die kleinen, aber feinen Hinterwälder Rinder besonders ans Herz gewachsen. Sie ist die „Orga-Tante“ fürs KrimiDinner.
Und sie schlüpft in die Rolle der Wandel-Walli, einer Landstreicherin, die in der Hochzeitsgesellschaft leicht aus der Art schlägt und manches weiß, über die zwei- und vierbeinigen Bewohner von Drombach…

Timmo Neussner beschäftigt sich beruflich mit der Planung von Glasfasernetzen, trägt also dazu bei, dass beim KrimiDinner auch Menschen mitspielen, die mit Landwirtschaft bislang eher wenig am Hut hatten.
Als Heinrich Baumeister, Bürgermeister von Drombach, wachsen ihm die vielen Versprechungen, die er in alle Richtungen macht, gelegentlich über den Kopf. Beim Versuch, es allen recht zu machen, kann man leicht mal unter die Räder kommen…

Axel Knieling ist im „echten Leben“ Sonderschullehrer und begeisterter Improtheater-Spieler.
In seiner Rolle als Nachbar des Brautpaars spielt er den etwas sonderlichen Landwirt Ignaz (Iggy), der den elterlichen Hof erst nach einer wilden Phase mit Landkommune und Drogen-Eskapaden übernommen hat. Er schlachtet nur bei Vollmond und hat seine Hinterwälder Mutterkühe nicht ganz so gut unter Kontrolle, wie sich die Dorfbewohner das wünschen würden.

Benjamin Klipfel hat dem KrimiDinner ein gutes Stück weit auf den Weg geholfen, als er das Café im Hofgut LEO in Gresgen für einen Info-Abend geöffnet hat. Der engagierte Mitarbeiter des Hofgut LEO hat Feuer gefangen und ist flugs zum Mitspieler geworden.
Er spielt nun den Bruder des Bräutigams, Ole Knoblauch, der sein Dasein gerade in einer psychiatrischen Klinik fristet und nur für die Hochzeit ausnahmsweise Freigang hat.

Ute Bokelmann ist beim Arbeiten mit ackerfrischem Gemüse auf dem Hof Dinkelberg ganz in ihrem Element. Sie stammt aus der Lüneburger Heide, hat schon in Südamerika Straßentheater gespielt und liebt die Landschaft des Schwarzwaldes.
Als die Motorrad-affine Mona Velos aus Berlin hat sie ganz andere Ideen für die Schwarzwaldwiesen. Die Hinterwälder Rinder sind ihr dabei ziemlich lästig.

Domenik Gersbacher hat mit seiner Tätigkeit am Landratsamt und der Nebenerwerbslandwirtschaft Zuhause eigentlich alle Hände voll zu tun. Und doch – seine große Leidenschaft lässt er sich nicht nehmen: Seit vielen Jahren schon schlüpft er beim Theater in den Bergen in die unterschiedlichsten Rollen.
In diesem Stück verkörpert er den charmanten Paragraphenreiter Rechtsanwalt Dr. James Darling. Mit der Brautmutter ist er sich einig: Er wäre der bessere Schwiegersohn als dieses Landei Anton Knoblauch.

Ulrike Heink lebt auf einem abgelegenen Hof bei Schluchsee, hat keine Rinder aber dafür Hunde und Katzen. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und bringt jede Menge Lebens- und auch Theatererfahrung (als erprobte Mitspielerin bei Theater in den Bergen) ein.
Als zugezogene Künstlerin Frauke Sprunk kriegt sie immer wieder Zustände, weil die Drombacher einfach keinen Sinn für ihre skurrilen Skulpturen haben…

Angelika Schmidt ist im Hebel-Dorf Hausen im Wiesental geboren. Dank ihrer Vernetzung und Verwurzelung in der Region sprudeln die Ideen nur so aus ihr heraus. Sie leitet Hinterwälder-Führungen im Biosphärengebiet und erfüllt sich mit dem Theaterspielen einen Jugendtraum.
Sie spielt Rosi Penelope Knoblauch: überzeugte und zugleich immer wieder verzweifelte Hinterwälder Bäuerin und Mutter des Bräutigams.

Die Auftritte
Es gibt einige Gelegenheiten, das KrimiDinner live zu erleben.

Sie haben die Wahl zwischen
* verschiedenen Terminen – alle liegen zwischen dem 2. und dem 18. Oktober 2026
* vielfältigen Orten – es sind rustikale, edle, originelle, traditionsreiche und moderne dabei
* und Menüs für jeden Geschmack – alle beteiligten Köche haben extra fürs KrimiDinner ein Menü mit Hinterwälder Fleisch und zudem eine vegetarische oder vegane Alternative ausgetüftelt.

Für alle Auftrittsabende gilt:
Einlass: ab 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Ende: gegen 22:30 Uhr

Freitag, 2. Oktober 2026
DerWaldfrieden Naturparkhotel, Todtnau-Herrenschwand

Freitag, 9. Oktober
Gasthaus Hirschen, Todtnau-Brandenberg

Samstag, 10. Oktober
Naturparkhotel Grüner Baum, Todtnau-Muggenbrunn

Sonntag, 11. Oktober
Weinschenke Kreiterhof, Wollbach-Egerten

Freitag, 16. Oktober
Waldhotel am Notschreipass, Todtnau

Samstag, 17. Oktober
Alte Schmiede, Zell-Mambach

Sonntag, 18. Oktober
Hofgut LEO, Zell-Gresgen

Kontakt bei Fragen & Anregungen zum KrimiDinner:
Katja Brudermann, info@landwirtschaft-schreiben.de

Nähere Infos zu den Spielstätten, Eintrittspreisen und Buchungsoptionen finden Sie bei den Gasthöfen – einfach die links anklicken.

Und zur Info: Wenn Sie diesen Text lesen, dann gehören sie zu den allerersten, die unsere Homepage anschauen. Schön, dass Sie so schnell dabei sind!
Jetzt in der Startphase kann es sein, dass noch nicht alle Gasthäuser die Infos zu ihren Menüs schon online gestellt haben. Einfach per Mail oder telefonisch nachfragen, oder nächste Woche nochmal reinschauen. Reservieren ist auf jeden Fall schon überall möglich.